Bericht vom XML Raw Data Day des Europäischen Patentamtes in Wien

Datum:
23. März 2010

Tagungsort:
Imperial Riding School Vienna
Ungargasse 60
Vienna, 1030 Österreich

Agenda:

  • Peter Paris (EPO): Machine Translation Dictionaries
  • Ignacio Muñoz Ozores (EPO): REGISTER PLUS
  • Davide Lingua (EPO): EPO PATSTAT: work in progress
  • Fenny Versloot-Spoelstra (EPO): What’s up in DOCDB
  • Young-Woo YUN (WIPO): Future Trend of International XML Standards
  • R. Suarez y Gonzalez (EPO): Current XML Standards at the EPO
  • Georg J. Huber (EPO): A Panorama of World Wide Legal Status Data
  • Keri Rowles (EPO): Automated access to the European Publication Server and Raw Data Area
  • Davide Lingua (EPO): Open Patent Services - an update
  • Klaus Baumeister (EPO): European Patent Documents in PDF and XML
  • Peter Paris (EPO): Full Text Collections at the EPO

Bericht:

1. Machine Translation Dictionaries
Das EPA bietet auf esp@cenet einen Übersetzungsservice für Patentschriften an. Englisch ist immer die Referenzsprache. Bassierend auf der IPC hat das EPA Fachwörterbücher entwickelt. Die Suchreihenfolge nach einem Begriff erfolgt immer die IPC Hierarchie aufsteigend, also von der feineren Klassifizierung ins Gröbere bis ein Treffer gefunden wird.

2. PATSTAT und Harmonisierung von Anmelder Namen
Die OECD hat basierend auf PATSTAT eine automatische Harmonisierung von Anmelder Namen durchgeführt und als HAN Datenbank zur Verfügung gestellt; weitere Infos.

3. Datenbank Konflikte beim EPA beim Import von US Aktenzeichen mit Series Code

Das EPA hat an einigen Beispielen erläutert, welche Probleme und Duplikate entstehen können, wenn US Aktenzeichen mit Series Code in die Datenbanken DOCDB und EPODOC importiert werden. Es wurden die aktuellen und zukünftigen Lösungsansätze und Formatänderungen in DOCDB dargestellt. Eine Zusammenfassung gibt es (bisher) nur in unserem internen Wiki.

4. ST.36 Initiativen des EPAs

  • Vorstellung der aktuellen ST.36 Version 2.0 und der zukünftigen Version 2.3
  • Abkehr von einer monolithischen Gesamt-DTDs und hin zu modularen XSDs, bei denen sich jedes Amt, die für sich relevanten Teile zusammenstellen kann.
  • Entwicklung eines “simplified ST.36″ um den Datenaustausch zwischen den Ämtern zu vereinfachen.
  • Kennzeichnung von “Corrections & Amendments” in ST.36
  • Aufnahme von Prüferberichten ins ST.36

5. PDF/A beim EPA:

  • Das EPA stellt ihre Publikation zur KW 14/2010 auf PDF/A um.
  • Das EPA hat einen Metadaten Standard für PDF/A entwickelt, der beschreibt welche bibliografischen Patentdaten in ein PDF/A Dokument übernommen werden sollen: PDF profile 1.7